Januarstimmungen

Die Festtage sind vorbei, da und dort sind noch ein paar Spuren der weihnachtlichen Stimmung und des Uebergangs ins neue Jahr sichtbar. Eigentlich schön in dieser schnell lebigen Zeit. Ich bin nämlich jedes Jahr mehr erstaunt, wie wir uns in die Jahreszeiten fügen, geht es euch auch so? – Schon im Oktober die ersten Vorboten der Adventszeit und des Festes – mit dem «oh was, in der Migros schon bald wieder Weihnachten!» oder mit den gemischten vorweihnachtlichen Gefühlen zu Räbeliechtli, Samichlaus und Guetslibacken, dann aber doch noch Stress alles unter einen Hut zu bringen bis zum Fest (oder habt ihrs jemals geschafft kein AdventsStress zu haben?) um dann im Januar mit dem DreiKönigskuchen die Feiertage abzuschliessen und in den Januar zu gleiten.

Der Januar ist für mich ein spezieller Monat. Mit dem Nebel und der Kälte braucht es immer etwas mehr, in die Gänge zu kommen. Wie geht es euch damit? – Es ist so ein ,doch noch nicht ganz starten wollen, ins neue Jahr.. vielleicht weil das Alte so auf Knopfdruck eben doch noch nicht ganz abgeschlossen ist. Wer weiss das schon?!

Aber nun langsam, in der 2. Hälfte des Januars, werden die Tage spürbar länger, die Schneeglöckli strecken schon wundersam ihre Köpfe heraus, die Vögel pfeifen… leichter Frühlingsduft liegt in der Luft.

Nun, dieses Jahr kommen wir mit unserer Junghündin Runa täglich mehrmals dazu, uns in der Natur zu bewegen. Und wenn auch der Aufstieg zum Lägernhang gefühlt immer steiler wird, sind wir uns einig…es lohnt sich, sich einen Schupf zu geben, warm anzuziehen und raus an die frische Luft zu gehen. Auch wenns neblig ist.

Heute war es besonders schön, man/frau konnte erahnen dass die Sonne bald durch den Nebel dringt, und so waren wir in freudiger Erwartung…

Warum erzähle ich das? –

… «sind wir nicht selber manchmal selbst etwas vernebelt im Kopf, und sehnen uns nach Klarheit und Licht?» – Wie bildlich zeigt uns die Natur, wenn die Sonne den Nebel verdrängt, was möglich ist? -Schon sieht die Welt wieder ganz anders aus… lichtvoller, wärmer…

«Lasst die Gedanken vorbeiziehen wie Wolken, damit sich Ruhe und Klarheit einstellen kann.. heisst es in jeder Meditation.. nicht festhalten, fliessen lassen… (was doch gar nicht so einfach ist!)

Schaffen wir es (üben, üben ,üben) dann stellt sich Gedankenstille, Ruhe und Klarheit ein- dann fühlen wir uns verbunden, und vielleicht hören wir dann ganz leise unsere innere Stimme, unser inneres Licht, welches uns den nächsten Schritt weist…ich sage bewusst Schritt – NICHT den ganzen Weg, nein, nur den nächsten Schritt… denn der Zauber liegt darin, einfach loszugehen…

So wie die Sonne uns heute durch den Nebel kurz gegrüsst und uns ihr Licht gezeigt hat – hat sie uns den Kopf geklärt für den nächsten Schritt (ich musste Mittagessen kochen😉), so wünsche ich euch Licht, Wärme und Klarheit.

Und wenns einfach nicht klappen will, unterstütze ich euch gerne mit der Kinesiologie. Denn jeder Weg beginnt mit dem nächsten Schritt…